
Die ordnungsgemäße Bewirtschaftung der Niers macht es erforderlich, den Abfluß des Wassers durch die Niers mit kleineren Staustufen, sogenannten Wehren zu regulieren. Die Niers weist solche Wehre auf dem Teilstück zwischen Wachtendonk und Geldern auf, sowie in Weeze, Schloss Wissen.
Der Niersverband verbietet das Befahren der Wehre, das auf anderen Flüssen jedenfalls mit Kanus durchaus üblich ist. Auf solchen Strecken müssen Schlauchboote und Kanus deshalb umgetragen werden.
Das heißt für Sie als Paddler, dass Sie die Boote aus dem Wasser heben, über Land am Wehr bzw. an der Krautfanganlage vorbei tragen und dann wieder zu Wasser lassen müssen (sog. Umtragestellen).

Außerdem wird an sogenannten Krautfanganlagen Schwemmgut aus der Niers gefischt, vor allem natürlich der Algenbewuchs, den der Niersverband mit speziellen Mähbooten regelmäßig zurückschneidet. Diese Krautfanganlagen können teilweise von unseren Booten durchfahren werden, manchmal ist aber auch hier ein Umtragen erforderlich.
Für größere Gruppen und normal gebaute Paddler ist das Umtragen kein Problem.
Ohne Umtragen läßt sich die Niers ab Schloss Wissen flußabwärts befahren, außerdem von Kevelaer oder Wetten bis Schloss Wissen.
Bitte berücksichtigen Sie dies bei Ihrer Streckenauswahl und Routenplanung. Dabei kann Ihnen unsere Preisübersicht bzw. unser Routenplaner (Nur Internet Explorer) helfen, denn dort sind die Routen mit und ohne Umtragen jeweils in der letzten Spalte besonders gekennzeichnet.
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